Thüringens Stärke in der Elektrotechnik beruht auf dem umfangreichen Studienangebot der Hochschulen des Landes, ebenso wie auf den exzellent ausgebildeten Facharbeitern vom Mechatroniker bis zum Feinoptiker.
Akademische Bildung
Die technisch orientierten Hochschulen Thüringens setzen die lange Ingenieurstradition des Landes äußerst erfolgreich fort. Sie gehören zu den besten in Deutschland. An allen Hochschulen wird auf höchstem Niveau gelehrt, u. a. in folgenden Fächern:
Elektrotechnik, Informationstechnik, Automatisierungstechnik
- Ernst-Abbe-Hochschule Jena
- Hochschule Nordhausen
- Hochschule Schmalkalden
- Technische Universität Ilmenau
- Duale Hochschule Gera-Eisenach
Laser- und Optotechnologien, Photonics, Optronik
- Ernst-Abbe-Hochschule Jena
- Friedrich-Schiller-Universität Jena
- Technische Universität Ilmenau
Mikro- und Nanotechnologien, Mechatronik
- Ernst-Abbe-Hochschule Jena
- Technische Universität Ilmenau
- Gebäude- und Energietechnik, Regenerative
- Energietechnik, Electrical
- Power and Control Engineering:
- Fachhochschule Erfurt
- Hochschule Nordhausen
- Technische Universität Ilmenau
Raumfahrtelektronik
- Ernst-Abbe-Hochschule Jena
Darüber hinaus werden Studiengänge der angewandten Informatik, technischen Informatik, Ingenieurinformatik oder weiterer Spezialisierungen angeboten.
Aus- und Weiterbildung
Potenzielle Facharbeiter erhalten in Thüringen eine fundierte theoretische und praktische Ausbildung. Zahlreiche Ausbildungsberufe greifen die gesamte Wertschöpfungskette der Elektrotechnik und Elektronik auf:
- Elektroniker
Fachrichtungen: Energie- und Gebäudetechnik, Automatisierungstechnik,Maschinen und Antriebstechnik u. a. - Informationselektroniker
- Mechatroniker
- Mikrotechnologe
- Physiklaborant
- Feinoptiker/Feinwerkmechaniker
Zudem tragen Ausbildungsverbünde zur hohen Qualität der Lehre bei: So bildet das Jenaer Bildungszentrum mit seinen Gesellschaftern Schott, Carl Zeiss und Jenoptik hochqualifizierte Fachkräfte für viele Unternehmen der Branche aus. An der TU Ilmenau können spezielle Weiterbildungen absolviert werden, wie etwa eine Zusatzqualifikation zum Netzingenieur Strom oder der Weiterbildungsstudiengang Lichtanwendung.